Corona-superanstrengende Zeit!

Zeit für SUUUUPERfood aus Österreich!

Gerade in diesen Zeiten muss man zusammen halten- so auch wir Diaetologinnen  und Ernährungswissenschafterinnen (sorry männliche Kollegen, wenn ich hier nicht gender)!

Daher hat eine sehr engagierte Kollegin (Sabine Nussbaumer von „diätbefreit“) den „Superfood-Monat Mai beschlossen. Auf ihrem Blogbeitrag wird jeden Tag im Mai ein österreichisches (!!!) Superfood von einer Ernährungsfachkraft präsentiert. Hier könnt ihr den gesamten Artikel mit 31 Superfoods lesen!

Mein Beitrag (alphabetisch geordnet zum Schluss) handelt von einem österreichischen Klassiker: der Zwiebel

Fast kein klassisches österreichisches Gericht kommt ohne sie aus und schon ihre Zubereitung rührt uns meist zu Tränen. Der Trick einen großen Schluck Wasser beim Schneiden der Zwiebel im Mund zu behalten hilft und lässt uns nebenbei die Erfahrung von „silent cooking“ machen. 😉

Bei Verdauungsstörungen ist es meist von Vorteil die Zwiebel (vor allem in roher Form) aus Gerichten wegzulassen oder zu reduzieren (blähungsfördernd). Die Zwiebel gibt es in den verschiedensten Sorten wobei mein persönlicher Favorit die mildere und dekorative roten Zwiebel ist. Als Gastgeschenk für einen (mittlerweile wieder erlaubten) geselligen Käse- und Weinabend oder aber auch als Saucen-Alternative für Gegrilltes kann ich folgendes Rezept empfehlen:

Apfel-Zwiebel-Chutney

Zutaten:

  • 1 kg rote Zwiebeln
  • 1 kg süßliche Äpfel (z.B. Jonagold oder Golden Delicious)
  • 750 ml Apfelessig
  • 1,5 EL Salz
  • 500 g brauner Zucker
  • 1-2 EL Currypulver
  • 2 TL gemahlene Nelken
  • 1 TL gemahlenen Piment

 

So geht’s:

  1. Zwiebeln schälen und in Stücke schneiden. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Stücke schneiden.
  2. Essig mit Salz, Zucker und den Gewürzen aufkochen.
  3. Äpfel und Zwiebeln dazu geben und für ca. 35 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren! Abfüllen, dekorieren und fertig!

 

Hinweis: Mit der Kochdauer kannst du die Konsistenz (je länger desto dickflüssiger) und auch die Intensität ganz nach deinem Geschmack variieren.